Alle waren wieder da, als es nach den Ferien mit dem Monsterbauen weitergehen sollte.
Mittlerweile sind die Aktivitäten in der Monster AG breit gefächert, da die Arbeitsgeschwindigkeiten der Kinder doch sehr unterschiedlich sind:
Einige stellen gerade mit Papier und Mehlkleister ihre letzten Arme oder Beine fertig, wärend andere bereits begonnen haben, Finger und Zehen/Klauen herzustellen oder sogar diese schon zu Händen und Füßen vervollständigen.
Wie immer gibt es ein paar kleine Fotoimpressionen:
"...die Ruhe vor dem Sturm..."
... Monsterbauers Arbeitsplatz...
...und natürlich geht es nächste Woche weiter!
Wie baut man ein Papier-Stoff-Mache-Monster? Diese Frage und vielleicht auch solche die gar nicht gestellt wurden soll dieser Blog beantworten.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Mittwoch, 28. September 2011
Noch mehr Papier Mache!
Donnerstag, 22. September 2011
Es geht los mit Papier-Mache !
Durch die viele Monsterbauer-Action war es leider nicht möglich, einige "Schnappschüsse" zur Papier-Mache - Phase festzuhalten. Deshalb gibt es leider nur zwei Photos von den Armen und Beinen (noch ohne Hände und Füße) die zum trocknen nun auf der Leine hängen.
An allen Bauteilen haben wir kleine Namensschilder angebracht, damit wir wissen, wer was gebaut hat.
Beim nächsten Mal wird nochmal mit Papier-Mache gearbeitet. Dann wollen wir nochmal versuchen, die Arbeitsschritte etwas genauer festzuhalten.
Mittwoch, 14. September 2011
Die Monster-AG geht weiter!
Zweite AG - Stunde
Ein Monster besteht nunmal aus einigen Einzelteilen, die man eigentlich nicht in nur einer AG - Stunde fertigstellen kann. So haben wir heute dann weitergemacht, um alle wichtigen Bauteile fertigzustellen. Außerdem haben wir bereits bei Armen und Beinen mit einem Zusammenbau von Ober + Unterarm zu einem Arm begonnen. Dabei wird ein dünner Draht mit einer Drahtschleife versehen und anschließend wie ein grosses "U" zurechtgebogen. In dieses "U" werden dann die Einzelteile Oberarm und Unterarm eingelegt und mit Tesakrepp festgeklebt.
Auf einigen Fotos kann man beim genauen Hinsehen schon diese zusammengebauten Teile sehen:
Beim nächsten Mal zeigen wir das nochmal etwas genauer, versprochen!
Aber wie man sehen kann, waren alle sehr fleißig!
Es geht los mit dem Oberarm und dem Unterarm. Weiter braucht man ein wie auf dem Foto zu sehen ein "Draht - U". Die Länge des Drahtes kann man ausrechnen:
(Länge Oberarm+Länge Unterarm) x 2 + 24 cm also zum Beispiel:
(11cm +12cm) x 2 + 24 = 70 cm

Dann baut man den Oberarm in das "U" ein.
... und biegt den Draht fest um das Bauteil.
Dann fixiert man den Draht mit zusätzlichem Tesakrepp.

Anschließend biegt man den Draht wieder zu einem neuen "U" zurecht und wiederholt den Arbeitsschritt mit dem Unterarm.

Ein Drahtende wird zum Abschluss um das Bauteil gebogen, das andere wird für die erforderliche Verbindung mit der Hand abgeknickt.

...und so sollte es aussehen, wenn man alle Arbeitsschritte erledigt hat.
Alles klar?
Ein Monster besteht nunmal aus einigen Einzelteilen, die man eigentlich nicht in nur einer AG - Stunde fertigstellen kann. So haben wir heute dann weitergemacht, um alle wichtigen Bauteile fertigzustellen. Außerdem haben wir bereits bei Armen und Beinen mit einem Zusammenbau von Ober + Unterarm zu einem Arm begonnen. Dabei wird ein dünner Draht mit einer Drahtschleife versehen und anschließend wie ein grosses "U" zurechtgebogen. In dieses "U" werden dann die Einzelteile Oberarm und Unterarm eingelegt und mit Tesakrepp festgeklebt.
Auf einigen Fotos kann man beim genauen Hinsehen schon diese zusammengebauten Teile sehen:
Beim nächsten Mal zeigen wir das nochmal etwas genauer, versprochen!
Aber wie man sehen kann, waren alle sehr fleißig!
Ein Paar Details zu: Wie baut man Arme oder Beine:
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Es geht los mit dem Oberarm und dem Unterarm. Weiter braucht man ein wie auf dem Foto zu sehen ein "Draht - U". Die Länge des Drahtes kann man ausrechnen:
(Länge Oberarm+Länge Unterarm) x 2 + 24 cm also zum Beispiel:
(11cm +12cm) x 2 + 24 = 70 cm

Dann baut man den Oberarm in das "U" ein.
... und biegt den Draht fest um das Bauteil.
Dann fixiert man den Draht mit zusätzlichem Tesakrepp.

Anschließend biegt man den Draht wieder zu einem neuen "U" zurecht und wiederholt den Arbeitsschritt mit dem Unterarm.

Ein Drahtende wird zum Abschluss um das Bauteil gebogen, das andere wird für die erforderliche Verbindung mit der Hand abgeknickt.

...und so sollte es aussehen, wenn man alle Arbeitsschritte erledigt hat.
Alles klar?
Mittwoch, 7. September 2011
Die Monster AG an der Hebbelschule beginnt!
Heute beginnt in der Hebbelschule im Wiesbadener Dichterviertel mit 10 Kindern der Klasse 4a eine Kunst AG, in der die Kinder in den nächsten Wochen ihr eigenes Monster bauen werden.
Wir wollen darüber jede Woche berichten und zeigen, wie Schritt für Schritt die neue Monsterfamilie der Hebbelschule entsteht.
Erste AG-Stunde: Papier zerknüllen!
Los geht es eigentlich scheinbar ganz einfach. Zeitungspapier wird zusammengeknüllt und mit Tesakrepp fixiert. So entstehen die verschiedenen Grundbauteile für ein Monster:
Zwei Oberarme, zwei Unterarme, entsprechend die Beine. Ein Kopf, ein Rumpf/Bauch und kleinere Extrakugeln, die später für Nasen und Ohren verwendet werden können/sollen.
Und das sieht dann zum Beispiel so aus:
Beim nächsten Mal wollen wir dann alle Grundbauteile fertigkriegen!
Also bis zum nächsten Mittwoch.
Wir wollen darüber jede Woche berichten und zeigen, wie Schritt für Schritt die neue Monsterfamilie der Hebbelschule entsteht.
Erste AG-Stunde: Papier zerknüllen!
Los geht es eigentlich scheinbar ganz einfach. Zeitungspapier wird zusammengeknüllt und mit Tesakrepp fixiert. So entstehen die verschiedenen Grundbauteile für ein Monster:
Zwei Oberarme, zwei Unterarme, entsprechend die Beine. Ein Kopf, ein Rumpf/Bauch und kleinere Extrakugeln, die später für Nasen und Ohren verwendet werden können/sollen.
Und das sieht dann zum Beispiel so aus:
Beim nächsten Mal wollen wir dann alle Grundbauteile fertigkriegen!
Also bis zum nächsten Mittwoch.
Mittwoch, 17. August 2011
Wir bauen uns unser eigenes Monster
Vor fast 15 Jahren lernte ich in den USA Dan Reeder kennen. Der lebt in Seattle im Bundesstaat Washington und ist im täglichen Leben Lehrer. Aber daneben kennt man ihn als "Dan, the monster man". Diesen Titel trägt er, weil er mit einer von ihm entwickelten Technik aus Papier, Mehlkleister, Stoff, Leim und Farbe tolle Monster und Drachen baut. Darüber hatte er auch ein Buch geschrieben, welches ich mir damals gekauft hatte, ... natürlich mit dem Ziel, auch mal so ein Monster zu bauen.
Oder, wie Dan Reeder ihn in Seattle nennen würde: "Willy, the Screamer" (Screamer = Schreier, ist doch klar, oder...?)
Und nun möchte ich in knappen Sätzen und einigen Bildern zeigen wie Willy, das Monster entstanden ist.
Womit geht es los?
Aus Zeitungspapier entstehen die Grundbausteine wie Kopf, Bauch, Arme, Beine etc.
Das Papier wird zur jeweiligen Grundform zusammengeknüllt und mit Tesakrepp fixiert. Bei den Armen und Beinen wird auch noch ein Drahtgerüst eingelegt um die Festigkeit zu erhöhen. Danach wird mit Hilfe von Mehlkleister weiteres Zeitungspapier in 3 bis 4 Schichten auf die Grundform aufgetragen. Wenn das Bauteil getrocknet ist, hat man beispielsweise einen Bauch:
Diese "Bauch"-Kugel ist dann einerseits sehr leicht aber auch ziemlich fest.
Am Ende hat man alle wesentlichen Einzelteile die man für das Monster benötigt:
Wenn man genau hinschaut, sind die Grundbauteile schon weiter bearbeitet worden. So haben Arme und Beine nun auch Hände und Füße. Außerdem sind Knie und Ellbogen deutlicher herausgearbeitet. Wie das entsteht soll später genauer beschrieben werden.
Der Kopf, besser der Anteil des Kopfes mit Ober- und Unterkiefer entsteht, wenn man den entsprechenden Rohling aufschneidet und das lose Papier aus dem Kern entfernt, so dass nur die Papiermache-Schicht übrigbleibt:
Mit all diesen Teilen wird nach weiteren Schritten schließlich das Monster zusammengebaut und mit einer Stoffschicht bezogen. Dabei wird der Stoff mit Weißleim auf der Figur verleimt. So erhält man schließlich den weißen Willy:
Wie man sehen kann hat der weiße Willy Zähne und vor allem ein rotes Maul. Diese vorgezogenen Arbeitschritte, bei dem die beiden Kieferhälften noch nicht zusammengeklebt waren sind wichtig, da dann die Bemalung im Kiefer leichter aufgebracht werden kann.
Und dann braucht nur noch der "Rest" bemalt zu werden... und das Ergebnis: ...siehe oben.
Das wäre nun so weit Willys Geschichte. Die soll aber noch weitergehen ....aber erst im September mit Kindern der Hebbelschule im Wiesbadener Dichterviertel.
Ich melde mich!
Und jetzt habe ich die Zeit und die Gelegenheit, dies tatsächlich auch zu tun, und was dabei herausgekommen ist, kann man nun sehen:
Das ist dann Monster Willy!
Oder, wie Dan Reeder ihn in Seattle nennen würde: "Willy, the Screamer" (Screamer = Schreier, ist doch klar, oder...?)
Und nun möchte ich in knappen Sätzen und einigen Bildern zeigen wie Willy, das Monster entstanden ist.
Womit geht es los?
Aus Zeitungspapier entstehen die Grundbausteine wie Kopf, Bauch, Arme, Beine etc.
Das Papier wird zur jeweiligen Grundform zusammengeknüllt und mit Tesakrepp fixiert. Bei den Armen und Beinen wird auch noch ein Drahtgerüst eingelegt um die Festigkeit zu erhöhen. Danach wird mit Hilfe von Mehlkleister weiteres Zeitungspapier in 3 bis 4 Schichten auf die Grundform aufgetragen. Wenn das Bauteil getrocknet ist, hat man beispielsweise einen Bauch:
Diese "Bauch"-Kugel ist dann einerseits sehr leicht aber auch ziemlich fest.
Am Ende hat man alle wesentlichen Einzelteile die man für das Monster benötigt:
Wenn man genau hinschaut, sind die Grundbauteile schon weiter bearbeitet worden. So haben Arme und Beine nun auch Hände und Füße. Außerdem sind Knie und Ellbogen deutlicher herausgearbeitet. Wie das entsteht soll später genauer beschrieben werden.
Der Kopf, besser der Anteil des Kopfes mit Ober- und Unterkiefer entsteht, wenn man den entsprechenden Rohling aufschneidet und das lose Papier aus dem Kern entfernt, so dass nur die Papiermache-Schicht übrigbleibt:
Mit all diesen Teilen wird nach weiteren Schritten schließlich das Monster zusammengebaut und mit einer Stoffschicht bezogen. Dabei wird der Stoff mit Weißleim auf der Figur verleimt. So erhält man schließlich den weißen Willy:
Wie man sehen kann hat der weiße Willy Zähne und vor allem ein rotes Maul. Diese vorgezogenen Arbeitschritte, bei dem die beiden Kieferhälften noch nicht zusammengeklebt waren sind wichtig, da dann die Bemalung im Kiefer leichter aufgebracht werden kann.
Und dann braucht nur noch der "Rest" bemalt zu werden... und das Ergebnis: ...siehe oben.
Das wäre nun so weit Willys Geschichte. Die soll aber noch weitergehen ....aber erst im September mit Kindern der Hebbelschule im Wiesbadener Dichterviertel.
Ich melde mich!
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